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Hitzdraht-Messtechnik

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Hitzdraht Systeme Überblick

Die Technik (allgemein)

Hitzdraht-Anemometer dienen zur Bestimmung der Strömungsgeschwindigkeit von Gasen oder Flüssigkeiten.

Sie werden meist für Messungen von instationären Vorgängen verwendet, da sie auf Grund ihrer schnellen Ansprechzeit Frequenzen bis in den Kilohertz-Bereich auflösen können.

Bei der Hitzdraht-Anemometrie wird ein nur wenige Mikrometer dicker Draht elektrisch beheizt. Dieser Draht gibt an seine Umgebung infolge Konvektion, Wärmeleitung und Wärmestrahlung Wärme ab. Maßgebend für die Wärmeabgabe ist die Umströmung, wenn die Temperatur des Hitzdrahtes wesentlich über der Temperatur der Strömung liegen.

Regelt man den Hitzdraht durch eine entsprechende Schaltung z.B. auf eine konstante Temperatur (CTA-Brücken), so ist die benötigte Spannung ein direktes Maß für die Geschwindigkeit. Der Spannungs- Geschwindigkeitsverlauf, bzw. die daraus abgeleitete Funktion, muss für jede Sonde individuell kalibriert werden.

Unsere Lösung

Für den industriellen Einsatz, wie auch für den Laborbetrieb, haben wir eine Hitzdrahtbrücke entwickelt, mit der ohne Vorkenntnisse Messungen durchführen werden können. Es fallen keine Einstell- und Abgleicharbeiten an, wie sie bei den üblichen Laborbrücken nötig sind. Die Brücken sind voreingestellt und abgeglichen.

Als Besonderheit weisen unsere Systeme einen Audio-Ausgang auf, mit dem die Geschwindigkeitsschwankungen hörbar gemacht werden können. Das ist ein sehr intuitiver Weg, um besondere Strömungsphänomene wie Ablösungen, regelmäßige Wirbelstraßen oder den Umschlag von laminarer zu turbulenter Grenzschicht aufzuspüren.
Hier ein Anwendungsbeispiel für die Hörbarmachung.